Kommunale Projekte der n’Kwazi Lodge
Rundu
Wir engagieren uns in vielen Projekten in der
Kommune:
1). Die Schulen
2). Die Kirchen
3). Stipendien für
Sekundarstufenschüler
4). Das Waisenhaus /mobile Hilfe
für Waisen
5.) Die Dörfer
6.) Die Nähgruppe
7.) Das Gartenprojekt
8.) Die Vorschule
9.) Lokale Freiwillige
10.) Zukunftsträume
1). Die Schulen
Von den 14 Schulen der Umgebung, deren
SchülerInnen so arm sind, dass die Familien oft
das Schulgeld von nur 50N$ im Jahr nicht
aufbringen können, können wir leider nur wenige
unterstützen. Wir geben Sachspenden z.B. Hefte,
Stifte, gebrauchte Schulbücher etc. weiter und
finanzieren der Mayana Primary School 3x
wöchentlich eine Schulspeisung, so dass die
Kinder zumindest an diesen Tagen eine Mahlzeit
bekommen.
Touristen spendeten einen hohen Betrag, so dass
wir die Schule mit fliessendem Wasser versorgen
konnten; ein Projekt, das wundervolle Menschen
aus Trier möglich machten, und das etwa
150.000N$ kostete. Sie haben ausserdem
grosszügige Kleider-, Schreibwaren- und
Computerspenden geleistet, sowie
englischsprachige Bücher für die Bibliothek und
medizinische Instrumente für das Krankenhaus in
Rundu geschickt.
Stefanie Hill aus Bermuda hat den Zaun um die
Schule finanziert, ein 100.000
N$-Projekt.
Darüberhinaus hat sie ein Bewässerungssystem
gespendet, damit die Schule selbst Gemüse und
Getreide für die Schulspeisung produzieren
kann.
2). Die Kirchen
Es gibt in der Kommune sechs Kirchengemeinden
und alle werden durch Tourismus unterstützt.
Tourgruppen spenden in der Lodge und am
Monatsende wird der angesammelte Betrag auf die
Gemeinden aufgeteilt. Die Spende wird während
des Gottesdienstes überreicht, so dass jedes
Gemeindemitglied davon weiß und ge- meinsam
entschieden werden kann, was mit dem Geld
geschieht.
3.) Stipendien für
Sekundarstufenschueler
Diejenigen Kinder, die im letzten Jahr der
Grundschule (Klasse 7) die besten Leistungen
des Jahrgangs erbringen, schicken wir auf eine
weiterführende Schule in der Stadt. Wir nehmen
die besten Schüler der Umgebung und manchmal
sind es sogar drei in einem Jahrgang.
Es kostet im Jahr durchschnittlich 3500N$, um
ein Kind zu finanzieren, je nachdem in welcher
Klasse es sich befindet. Die Bücher für die
höheren Klassen sind sehr teuer, was unsere
Kosten erhöht.
Zwei unserer ehemaligen Schüler sind nun an der
Universität, was beweist, dass wir Jugendliche
mit großem Potential unterstützen.
Paulus hat ein Stipendium in Russland erhalten
und studiert dort
Ingenieurwissenschaften.
Simon studiert Medizin, zurzeit noch an der
Universität von Namibia in Windhoek, hat aber
bereits ein Stipendium für die Tschechische
Republik erhalten und bewirbt sich derzeit auch
noch für ein Stipendium in Südafrika, welches
er bevorzugen würde.
Die Studenten müssen sich dringend Stipendien
erarbeiten, da wir die Studiumskosten nicht
dauerhaft übernehmen können. Wir schaffen es
gerade, ihnen die ersten Semester zu
finanzieren, danach übersteigen diese Kosten
jedoch unsere Möglichkeiten, vor allem, wenn
mehrere studieren.
Elias bereitet sich im Moment auf den Abschluss
der 10. Klasse vor und wir erwarten sehr gute
Ergebnisse, denn er ist ein sehr heller
Kopf.
Unsere beiden Schüler in der 12. Klasse
bereiten uns mehr Kopfzerbrechen, ihr Abschluss
ist leider noch nicht sicher, da sie große
Schwierigkeiten im Fach Englisch haben.
Jeden Monat bekommen die Jugendlichen ein Set
mit Toilettenartikeln. So können sie sich
selbst, ihre Kleider und Schuhe sauber halten.
Darüber hinaus erhalten sie je 50 N$
Taschengeld, womit sie zusätzliche Stifte,
Hefte oder Kleinigkeiten für sich selbst kaufen
können.
Wir versuchen, die Kinder einmal im Monat zu
treffen. Dann zeigen sie uns ihre Arbeiten und
Tests aus der Schule, und wenn sie Beschwerden
haben, versuchen wir, gemeinsam eine Lösung zu
finden. Für uns ist es überdies eine
Möglichkeit, uns über ihren Gesundheitszustand
zu informieren.
Wenn sie neue Schuluniformen brauchen, bringen
sie uns ihre alten, die wir dann
ersetzen.
Das Schulgeld bezahlen wir einmal im Jahr und
die Internatskosten halbjährlich.
Wir sorgen auch dafür, dass sie im Winter warm
schlafen und bringen ihnen bei, gut auf ihren
Besitz Acht zu geben.
4.) Das Waisenhaus/mobile Hilfe für
WaisenIn
unserer Gegend gibt es etwa 300 Waisenkinder.
Zusammen mit einer Gruppe von barmherzigen
Samarithern aus Aachen, der Organisation Kaspar
Xchange, haben wir den Bau eines Waisenhauses
auf dem Gelände der Mayana Lodge (neben der
N’Kwazi Lodge) begonnen.
Sie organisierten im Juli 2005 den Aufenthalt
einer Pfadfindergruppe aus Stolberg namens
“Rover”, die halfen, den Bau zu beginnen.
Während ihres Aufenthalts stellten sie,
zusammen mit den lokalen Fussballmannschaften,
zwei Rohbauten fertig und legten die benötigten
Wasserleitungen. Diese Arbeit war für alle
Beteiligten ehrenamtlich.
Das Projekt liegt jedoch auf Eis, da sich die
Regierungspolitik geändert hat und Waisenhäuser
eher unerwünscht sind.
Wir nutzen nun die beiden Gebäude in Zukunft
als
pastedGraphicVorschule,
siehe hierzu Nr. 8.
Nach wie vor liegen uns die Waisen jedoch sehr
am Herzen, deswegen möchten wir sie in Zukunft
in ihrem Zuhause unterstützen. Registrierte
Waisen bekommen 200N$ im Monat, dies ist bei
Weitem nicht genug! Dazu kommt, dass kaum eine
der Waisen hier registriert ist.
Deshalb identifizieren wir seit Januar 2008 die
ärmsten Familien, die eine Waise aufgenommen
haben, und suchen Spender, die bereit sind,
eine Familie für ein Jahr zu unterstützen. So
können wir ihnen jeden Monat einen zusätzlichen
Sack Maismehl geben und mit Schuluniformen
helfen.
Marcus, unser Freiwilliger aus dem Dorf, siehe
Nr. 9, kümmert sich um die Waisenregistrierung
(Waisen erhalten eine Rente vom Staat), die
jetzt zum großen Teil im "tribal office"
(Stammesbüro) in Kayengona (nur 5km entfernt)
erledigt werden kann, was eine große
Erleichterung des Vorgangs bedeutet. Zuvor
mussten die Betreffenden mehrfach nach Rundu,
ca. 20 km entfernt und oft scheiterte das
Vorhaben daran, da kein Geld für den Transport
da war.
Nun kann Marcus mit dem Betreffenden zum Büro
gehen und ihnen helfen, die richtigen Papiere
zusammenzustellen und die Formulare
auszufüllen.
Von der Waisenrente kann die aufnehmende
Familie zwar nicht leben, aber immerhin z.B.
Schulgebühren oder -uniform für das Kind
bezahlen.
5.) Die Dörfer
Wir schliessen alle Dörfer der Umgebung in
unsere kommunalen Projekte mit ein. Wenn
Touristen die Schule besuchen, gehen sie auch
in eine der Kirchen. Auf dem Rückweg in die
Lodge ist ein Besuch in zwei oder drei Dörfern
mit inbegriffen. Jedes Dorfoberhaupt erhält
etwas Geld dafür, welches dann den Bedürfnissen
der Bewohner entsprechend ausgegeben
wird.
Wir arbeiten auch daran, die Gegend von Unrat
zu befreien, und in letzter Zeit liegt sehr
viel weniger Abfall herum als zuvor.
Als nächstes sollen Toiletten installiert
werden, um die hygienischen Bedingungen zu
verbessern.
Mit unserer Arbeit wollen wir den Menschen in
unserer Umgebung helfen.
Wir haben hier etwa 1000 Einwohner, die kaum
eine Chance auf ein Einkommen haben.
Die n’Kwazi Lodge ist der einzige Arbeitgeber
hier, und wir können lediglich 40 Angestellte
beschäftigen. Die meisten Menschen leben von
ihren Feldern, was oft nicht ausreicht, vor
allem nicht, wenn der Regen ausbleibt!
6.) Die Nähgruppe
Die Handarbeitsgruppe in Mayana, bestehend aus
etwas 15 Frauen der Umgebung, die bereits seit
August 2007 existiert, ist nun seit einiger
Zeit soweit, dass sie ihre Produkte verkaufen
kann. Dies bedeutet mehr finanzielle
Unabhängigkeit für die Frauen und kommt ihren
Familien zugute. Da die Frauen in den Familien
oft die Hauptverantwortlichen für Ernährung und
Kinderpflege sind, ist es wichtig, gerade ihre
Position zu stärken und ihre Initiativen zu
fördern.
Ihr neues Selbstbewusstsein drückt sich auch in
dem Namen, den die Frauen ihrer Gruppe gaben,
aus: „Likorerera“, was soviel bedeutet wie: Du
musst auf eigenen Füßen stehen.
Neuerdings stellt die Gruppe Stofftierchen
(Elefanten, Krokodile, Giraffen - sehr
niedlich!), Beutel, Umhängetaschen,
Blütenbroschen und sogar Portemonnaies aus
Stoff und Teilen von Getränkekartons (was
gleichzeitig Recycling und Müllreduzierung
bedeutet) her. Diese Dinge werden in der
n‘Kwazi Lodge an Touristen verkauft, wodurch
die Teilnehmerinnen ein Einkommen haben.
Ab nächstem Jahr hoffen wir auch einen Abnehmer
in Windhoek zu haben, der bereits sein
Interesse bekundet hat, die Produkte in einem
Souvenirladen zu verkaufen.
7.) Das Gartenprojekt
Neuerdings arbeiten wir an der Idee, auf Mayana
eine Art Landwirtschaftsschule für
Schulabgänger ohne Abschlusszu etablieren.
Damit könnten zwei Hauptprobleme der Region
angegangen werden: Arbeitslosigkeit und Hunger
in der Trockenzeit.
Auf dem Mayanagelände gibt es bereits einen
Gemüsegarten, der nur erweitert werden müsste
und Vieh, welches auch zu Demonstrations- und
Übungszwecken dienen kann.
Das Projekt könnte jährlich ca 10 SchülerInnen
aufnehmen, die bereit und fähig sind, nach dem
Kurs, der über ein Jahr, bzpastedGraphicw
zwei Ernten geht, in ihren Dörfern eigene
Gärten anzulegen.
In dem Kurs sollen sie lernen, wie man pflanzt,
pflegt, erntet, vermarktet und wie man ein
einfaches Tropfbewässerungssystem benutzt,
welches sie später in ihren eigenen Gärten auch
verwenden.
Die Teilnehmer werden kein Geld verdienen,
bekommen die Schulung jedoch gratis und werden
an der Ernte beteiligt.
Nachdem der erste Durchgang beendet ist, wird
eine Region ausgeguckt, der entsprechende
Vorsteher kontaktiert und in gegenseitigem
Einvernehmen sollen dann die ersten
Bewässerungssysteme im Dorf installiert
werden.
Nachdem wir die gtz (Gesellschaft für
technische Zusammenarbeit) als Geldgeber
gewinnen konnten, wurden SchülerInnen gesucht.
Im Januar 09 startete Piet Jacobs, Mitglied der
Mayana Mpora Foundation, mit 10 Kandidaten den
Theorieunterricht. Nun sind noch 8,
ausschließlich weibliche Schülerinnen übrig, im
Alter von 17 - 20 Jahren, einige von ihnen
bereits Mütter.
Als wir das Projekt im Juli 09 besuchten,
wurden die Bewässerungssysteme gerade
aufgebaut, die Gräben gegraben und mit Erde und
Kompost gefüllt.
Im August, wenn es in Namibia am Ende des
Winters wieder wärmer wird, sollte gepflanzt
werden.
Nun wird wieder Geld benötigt, um weitere 10
Tanks mit den dazugehörigen Leitungen
anzuschaffen, damit die nächste Klasse beginnen
kann; denn nachdem die Schüler den 1jährigen
Kurs absolviert haben, nehmen sie ihr
Bewässerungssystem mit nach Hause, um dort
einen Garten anzulegen.
8.) Die Vorschule
Die Kinder unserer Gegend haben wenig oder
keine Gelegenheit, sich auf die Schule
vorzubereiten. Dies ist wohl einer der
Faktoren, warum lediglich 40% der SchülerInnen
den Abschluss nach Klasse 10 erreichen.
Wir glauben, dass Schulbildung der Schlüssel zu
positiver Veränderung und Entwicklung ist,
deshalb möchten wir mit den Jüngsten der
Gesellschaft beginnen.
Der Besuch einer Vorschule ist in Namibia
vorgeschrieben, aber auf dem Land gibt es meist
gar keine. Deshalb hat die Mayana Mpora
Stiftung zusammen mit den Missionaren Manda und
André eine eigene Vorschule aufgebaut. Hier
sollen die Kinder Grundfertigkeiten (auf einem
Stuhl sitzen, sich in eine Gruppe einfügen, mit
Stiften und Scheren umgehen, ...) und vor allem
Englisch lernen. In Namibia findet ab der 3.
Klasse der gesamte Unterricht in Englisch
statt. Zu diesem Zeitpunkt verlieren dann viele
Kinder den Anschluss im Unterricht und bekommen
in der Folge keinen Schulabschluss und keine
Möglichkeit, je einen Erwerbsberuf erlernen zu
können.
Mit der Vorschule wollen wir den Kindern des
Dorfes eine bessere Chance auf eine gute
Schulbildung eröffnen.
Außerdem bekommen die Kinder jeden Morgen
Butterbrote und mittags ein nahrhaftes Essen
aus Hirsebrei mit Milch oder Suppe und ein
Stück Obst. Dies wird von Meike Bökemeier,
einer Ärztin, die 2008 als Freiwillige bei uns
arbeitete, finanziert.
Unsere 1. Vorschule, an der Einfahrt zu unserem
Gelände, wurde am 17.03.08 eröffnet. Die Kinder
lernen mit Freude.
Außerdem sind wir stolz, vier neue
Arbeitsplätze für die Lehrerinnen geschaffen zu
haben, deren Gehalt von einer sehr großzügigen
Spenderin bezahlt wird.
Die zweite Vorschule, mit weiteren zwei Klassen
wurde im März 09 eröffnet und steht auf dem
Mayana-Gelände, in Gebäuden, deren Rohbauten
von einer Pfadfindergruppe aus Stolberg bei
Aachen finanziert und gebaut wurden.
9.) Lokale Freiwillige
Die beste Nachricht ist, dass wir nun einen
Mitarbeiter aus dem Dorf Mayana haben.
pastedGraphicMarcus
Kamburu (28), hat sich gefragt, warum
eigentlich Freiwillige aus dem Ausland den
Menschen im Dorf helfen und nicht einer von
ihnen selbst diese Arbeit macht. Also hat er
sich als Freiwilliger angeboten gearbeitet.
Dann war der Vorsitzende der Mayana Mpora
Foundation vor Ort und meinte, Marcus müsse für
seine Arbeit auch ein Gehalt bekommen, also
kriegt er jetzt N$ 600 im Monat. Dieser Betrag
liegt N$ 200 über dem Mindestlohn.
Marcus kümmert sich um die Waisenregistrierung
(Waisen erhalten eine Rente vom Staat), die
jetzt zum großen Teil im "tribal office"
(Stammesbüro) in Kayengona (nur 5km entfernt)
erledigt werden kann, was eine große
Erleichterung des Vorgangs bedeutet. Zuvor
mussten die Betreffenden mehrfach nach Rundu,
ca. 20 km entfernt und oft scheiterte das
Vorhaben daran, da kein Geld für den Transport
da war.
Nun kann Marcus mit dem Betreffenden zum Büro
gehen und ihnen helfen, die richtigen Papiere
zusammenzustellen und die Formulare
auszufüllen.
Von der Waisenrente kann die aufnehmende
Familie zwar nicht leben, aber immerhin z.B.
Schulgebühren oder -uniform für das Kind
bezahlen.
Außerdem macht Marcus gemeinsam mit der
Freiwilligen Amelia (22 Jahre) 2-3x pro Woche
nachmittags Sportangebote für Jugendliche,
damit diese eine Möglichkeit zur sinnvollen
Freizeitgestaltung haben und nicht in den
Shebeens (Kneipen) herumhängen, wo sie mit
Alkohol und Gewalt konfrontiert werden oder
durch Langeweile ungewollte Schwangerschaften
entstehen. Die Mädchen spielen mit Begeisterung
Netball (etwa wie Basketball, nur ohne
Dribbeln) und die Jungs natürlich Fußball.
Marcus und Amelia versuchen auch, gemischte
Mannschaften aufzustellen, damit Jungen und
Mädchen nicht immer getrennt spielen.
Ich denke, Marcus ist das Beste, was der
Stiftung passieren konnte: ein engagierter
junger Mann aus der Gemeinde selbst. So wird
die Arbeit mehr und mehr zur Selbsthilfe und
die Verantwortung wird zunehmend von den
Betroffenen selbst übernommen.
10.) Zukunftsträume
Mein Mann arbeitet noch an einem weiteren
Projekt, welches allerdings sehr viel Geld
kosten wird: Er nennt es den grünen Traum. Die
Idee ist, Wasser aus dem Fluss 5-10 km
landeinwärts zu pumpen, um Felder zu bewässern,
damit die Bewohner Nahrungsmittel für sich
selbst und für den Verkauf produzieren können.
Dies könnte den Erwachsenen einen Lebenssinn
und ihre Würde zurückgeben.
Wir hoffen, dass wir eines Tages eine grüne,
florierende Kavangoregion haben werden, in der
jeder unabhängig lebt und die Bedingungen für
seine Familie verbessern kann!
Eine weitere Idee ist, eine Krankenstation
aufzubauen, denn das Krankenhaus in Rundu ist
20km entfernt, eine riesige Distanz für die
Menschen hier, die weder ein Auto noch das Geld
für ein Taxi besitzen.
Ein Arzt aus Rundu ist bereit, gelegentlich
kostenlose Untersuchungen anzubieten, dieses
Angebot möchten wir annehmen und später auch
ausbauen.
Im Juli 2008 besucht uns eine deutsche Ärztin
mit ihrer Arztgehilfin, um die Menschen der
Umgebung in ihren Ferien kostenlos zu
behandeln. Dies ist der langersehnte
Startschuss für dieses Projekt.
Vor einigen Monaten wurde ein Junge in einer
Dorfkneipe erstochen. Dies war der traurige
Höhepunkt einer Situation, die wir schon lange
missbilligen: Die Jugendlichen gehen in ihrer
Freizeit in die Kneipen, wo die Mädchen älteren
Männern schutzlos ausgeliefert sind und die
Jungen in Schlägereien geraten, ganz zu
schweigen von Kontakt mit Alkohol und
Drogen.
Deshalb müssen wir dringend einen Jugendtreff
bauen, so dass sich die jungen Menschen an
einem sicheren Ort treffen können, um Sport zu
treiben, Filme zu gucken oder ähnliches.
Dieser Treff soll an dem grossen Baum beim
Abzweig nach n'Kwazi von der Schotterstrasse
entstehen, da dies der Treffpunkt des Dorfes
ist.
Diese Zusammenfassung unserer Arbeit im
Mayana/Kayengonagebiet soll Ihnen einen
Überblick über unsere Arbeit
verschaffen.
Vielen Dank für Ihre Geduld und Aufmerksamkeit,
dies hier zu lesen, und für jegliche Art von
Hilfe, die Sie als Besucher leisten.
Wir und die Menschen der
Mayana/Kayengonaregion, freuen uns auch über
Anregungen und besonders brauchen wir immer
praktische Hilfe!
Freiwillige sind in n’Kwazi immer herzlich
willkommen. Wir stellen jedem, der uns bei
unseren zahlreichen Projekten hilft, gern
Unterkunft und Verpflegung zur
Verfügung.
Valerie and Wynand der n’Kwazi Lodge und unsere
Partner für eine bessere Zukunft.
Die E-mail Adresse der N’Kwazi Lodge
lautet:
nkwazi@iway.naDie
website der Lodge lautet :
www.nkwazi-communitytrails.com